3D Visualisierung – Platine

Irgendwie haben mich Elektrobauteile, Leiterbahnen und Platinen immer schon fasziniert. Komplexe Kompositionen der verschiedensten Widerstände, Kondensatoren und Relais die in Zusammenarbeit bestimmten Zwecken und Funktionen dienen – beeindruckend. Was ich in meiner Kindheit und Jugend gerne bis zum unteilbaren zerlegt habe, um es zu verstehen und in irgendeiner Weise umzufunktionieren oder vielleicht einfach nur um meine Mutter in den Wahnsinn zu treiben (ich kann mich nicht mehr erinnern), wollte ich in der aktuellen Visualisierung mal zusammenführen. Das Objekt im Fokus ist eine sogenannte Nixie-Röhre. Sowas musste auf jeden Fall auf meine Platine, dachte ich mir – auch wenn ich den korrekten Namen des Bauteils noch nicht kannte. Ich habe dann mal nach “Zahlenröhre“ gegoogelt und wurde fündig. Denn, wer mich kennt weiß, dass bei meinen Kreationen am besten immer irgendetwas leuchtet 😉 Lichter geben Stimmung, Helligkeit, erzeugen also auch Schatten aber vor allem sind sie Highlights in den Reflektionen. Das macht Bilder spannend. Jedoch lässt sich eine bestimmte Funktion aus meinem Gesamtwerk der Elektrobauteile nicht ableiten, aber das muss ja auch nicht sein. Stellen wir uns einfach vor, dass sei die Hauptplatine aus Marc Zuckerbergs Eierkocher – das ist als Background spannend genug, oder?! Der Gründer von FB kocht doch seine Eier nicht ordinär in einem Kochtopf … Kocht er überhaupt selbst seine Eier? Wer weiß … Jedenfalls hoffe ich euch gefällt das Bild.

Folgend noch ein paar Eckinformationen zu meinem Workflow:
Die Modellierung der Elemente war jetzt nicht unbedingt ein “Hexenwerk“, da es sich bei den Objekten in dem Bild oft um angepasste geometrische Grundkörper handelt. Das war also recht schnell erledigt. Mit Ausnahme der Nexie-Röhre, diese mir aufgrund der Ziffern und feinen Kabeln etc. pp. etwas Geduld abverlangt hat.

 

Das Mesh: fast alles geometrische Grundobjekte
Bei diesem Rendering des Mesh’s der Röhre, erkennt man schön die ganzen Ziffern wie sie hintereinander in der Röhre stehen und an Kabel angeschlossen sind.

Da ich bei der Platine an sich einen kleinen Absatz zu der Fläche haben wollte, habe ich mir kurzerhand eine Vorlage aus dem Netzt gezogen, diese vektorisiert, hinzugeladen und extrudiert. Als Hintergrund und Beleuchtung des ganzen liegt ein HDRI. Wie oft bei meinen Werken zu sehen ist und immer wieder gerne genommen wird, die physikalische Berechnung und eine schöne abgemilderte Tiefenschärfe (das find‘ ich einfach sehr, sehr schick und gibt dem Bild den gewissen Kick [der Reim war übrigens nicht gewollt]). Das Finish ergab sich bei ein wenig Korrektur der Farbstimmung und einer leichten Abdunkelung als Vignette in Photoshop.

 

3D Visualisierung – Platine

3D Visualisierung – NES Controller

Viele Herzen meiner Generation dürften beim Anblick dieser 3D-Visualisierung ein wenig höher schlagen, schließlich haben einige eine enorme Zeit in ihrer Jugend damit verbracht dieses kleine Plastikteil zu drücken und zu quetschen. Das Objekt der Begierde oder besser gesagt hier im Fokus, ist der Gamecontroller des Entertainment Systems von Nintendo. Ein, ich will mal sagen, historisches Stück der Geschichte der Videospieleindustrie.

Vermessung des Gamecontrollers vom NES

Leider habe ich für die Modellierung des Gerätes kein Ansichtsexemplar zur Verfügung gehabt (hätte mich wohl auch zu sehr abgelenkt 😉 ), weshalb ich mich an Maße halten musste welche ich im Internet gefunden habe (danke an die Spender). Ich denke aber, dass ich vom Format recht Nahe am Original gelandet bin.

Die Arbeitszeit betrug inkl. Renderei ca. 4 – 5 Stunden, wobei ich einen Großteil der Zeit dafür investieren musste immer wieder die Maße zu kontrollieren und anzupassen. Leider habe ich mich im Verlaufe des Modellings dazu hinreißen lassen, die tiefer eingelassene Oberfläche in welcher die Knöpfe und das Steuerkreuz sitzen, mit einer entsprechenden Form auszustanzen. Da hat zugegebenermaßen das Mesh etwas darunter gelitten (siehe Abb. unten).

Leider hat durch die Ausstanzung das Mesh etwas gelitten, was aber glücklicherweise den Polygonflow nicht beeinflusst hat.

Die Texturen und Materialien waren dann recht schnell angelegt und mit den Rendereinstellungen abgestimmt. Beim Rendern habe ich mich dann für eine physikalische Berechnung mit einer physikalischen Kamera und einer kleinen Blende entschieden, um eine schöne abgemilderte Schärfe in die Tiefe verlaufend zu erhalten. Das Finish wurde dann in Photoshop erledigt. Hier ging es nur um kleine Korrekturen wie bspw.  Schattenanpassungen, Nachschärfen, und die Überstrahlung von links oben. Fertig.

 

 

Hallo Welt!

Bild von Markus Sohlbach
Das bin ich – Frühling 2017 🙂

Hallo Welt!
So beginnt ja immer der erste Beitrag auf einem neuen WP-Blog … Ich habe mich auch für einen Solchen entschieden – man kann sich ja auch mal ins gemachte Nest setzen, dachte ich mir und habe hier und da ein paar Änderungen/Anpassungen an WP erledigt. Fertig ist der Lack.
In erster Linie soll dieser Blog dazu dienen meine aktuellen Arbeiten zu
zeigen und den Interessierten einen Einblick in meine Arbeitstechniken und Workflows zu geben. Ab und an werde ich mal ein kleines Quick-Tutorial zu den verschiedensten Anwenderprogrammen mit einspeisen. Also, viel Spaß beim lesen! Wenn ihr Kritik, Verbesserungsvorschläge oder einfach nur ein nettes Wort da lassen wollt, freue ich mich darüber – nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion unter jedem Beitrag.

Nice to know:  “Hallo Welt!“ wird von WP nicht einfach so genutzt, der kurze Satz hat eine Geschichte in der Programmierung/Software-Entwicklung. Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia:

Ein Hallo-Welt-Programm ist ein kleines Computerprogramm, das auf möglichst einfache Weise zeigen soll, welche Anweisungen oder Bestandteile für ein vollständiges Programm in einer Programmiersprache benötigt werden, und somit einen ersten Einblick in die Syntax gibt. Aufgabe des Programms ist, den Text Hallo Welt! oder auf Englisch Hello World! auszugeben. Wegen der einfachen Aufgabenstellung eignen sich solche Programme insbesondere für didaktische Zwecke. Deshalb wird es in vielen Programmier-Lehrbüchern als Einsteigerprogramm verwendet.

Die Verwendung des Textes „Hello World!“, der auch durch einen beliebigen Text ersetzt werden kann, aber dennoch gerne unverändert benutzt wird, ist eine Tradition und geht auf ein internes Programmierhandbuch der Bell Laboratories über die Programmiersprache C zurück, das Brian Kernighan 1974 verfasste, nachdem er dort schon ein Jahr zuvor die Wörter „hello“ und „world“ in einer Einführung in die Programmiersprache B verwendet hatte.[1] Bekanntheit erlangte der Text jedoch erst durch die Veröffentlichung in dem Buch The C Programming Language (deutsch Programmieren in C) von Brian Kernighan und Dennis Ritchie, auch wenn in dem dortigen Beispiel die Schreibung „hello, world“ verwendet wurde.